Das Frühjahr steht vor der Tür, wir zählen bereits den dritten Monat des Jahres 2026.
Langsam erhole ich mich von unserem grossen Projekt des WELT-LYRIK-Festival 2025, das vom 7. bis 9. November in Zürich stattgefunden hat.
Das Lesen der täglichen Zeitungslektüre, wie auch Erzählungen, Sachbüchern und last but not least von Gedichten, bestimmt meinen Alltag. Glücklicherweise kann ich nach wie vor unterrichten, was mich sehr zufrieden stimmt.
In einem Artikel der NZZ, verfasst von Dietmar Hansch, bin ich auf einen Text gestossen, dem ich nur zustimmen kann. Das Thema des Autors, «Social Media für Höhlenbewohner».
«Hochstehende, komplexe und kulturelle Inhalte haben im Kampf um Aufmerksamkeit nur geringe Chancen. Dass die klassische Sprach-, Medien- und Buchkultur am Zusammenbrechen ist, wird da beinah eine Randnotiz.
Kognitive Leistungen, Selbstregulierungsfähigkeit, Empathie und Kommunikationsfähigkeit vermindern sich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Psychische Störungen nehmen zu.»
In meiner engsten Umgebung, wie auch im Unterricht, nehme ich dies tagtäglich wahr.
